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Vergilbte fleckige Blätter

 
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mamers



Anmeldungsdatum: 11.07.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2009 12:32 pm    Titel: Vergilbte fleckige Blätter Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Habe in meinem ersten Aufzucht-Jahr nun ein Problem mit meinen Chili-Pflanzen. Eine davon ist besonders stark betroffen (und mittlerweile vom Rest abgesondert), die anderen fangen aber auch damit an:
Von unten her beginnend werden die Blätter hellgrün/gelblich und bekommen dunklere, unscharf abgegrenzte Flecken. Die am stärksten betroffene Pflanze braucht auch nur sehr wenig Wasser. Der Verlauf/Befall ist recht langsam (Tage bis wenige Wochen).

http://home.subnet.at/~max/capsaicin/wp-content/uploads/2009/07/IMG_0632.JPG
http://home.subnet.at/~max/capsaicin/wp-content/uploads/2009/07/IMG_0631.JPG
http://home.subnet.at/~max/capsaicin/wp-content/uploads/2009/07/IMG_0633.JPG

Manchmal ist auch von den noch kräftigen Pflanzen eine kleine werdende Chili-Beere mitsamt Stengel abgefallen:
http://home.subnet.at/~max/capsaicin/wp-content/uploads/2009/07/IMG_0637_A.JPG

Daher meine Fragen an euch:
    Was ist da los?
    Was kann ich tun?
    Und sind die Chili-Beeren eigentlich noch essbar?

Anmerkung: Die ersten Probleme hatte ich ursprünglich mit tlw. stärkerem Blattlausbefall, der mittlerweile etwas zurückgegangen ist.
(Ich habe im Forum und im Web recht intensiv gesucht, konnte aber leider keine zufriedenstellende Antwort finden.)

Vielen Dank im Voraus und schöne Grüße,
Markus

PS - ein paar mehr Fotos und Infos habe ich auch noch in meinen Blog-Einträgen festgehalten: Gesundheits-Probleme? und Chili-Beeren vs. Problem(be)fall?.
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Blog zur Chili-Aufzucht: http://home.subnet.at/~max/capsaicin/
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Izanagi



Anmeldungsdatum: 05.03.2008
Beiträge: 409
Wohnort: Baunatal, Hessen

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2009 5:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Düngst du die Pflanzen?
Wenn ja, wieviel und womit?
_________________
http://www.thechileman.org/growing_list.php?list=1371,3165,2818,1133,4195,57,3065,1377,1346,689,3118,1514,3184,1438,1373,972,4331,434,280
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Stefan Hartwig



Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 515

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2009 5:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tja,

sieht ein wenig nach Nährstoffmangel aus , insbesondere Stickstoff...

wie schon vor mir gefragt..... womit düngst Du ...wenn überhaupt?

herzlichst
Stefan Hartwig
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“Das einzige, was gerecht verteilt wurde, ist der Verstand. Jeder glaubt er hätte genug davon!” Rolling Eyes
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mamers



Anmeldungsdatum: 11.07.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2009 6:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

Danke für die raschen Antworten!

Ich habe mir eine Brennessel-Beinwell-Jauche zusammengebraut (siehe http://home.subnet.at/~max/capsaicin/?tag=dunger).
Diesen Dünger mische ich etwa alle 1-2 Wochen im Verhältnis 1:15 bis 1:20 dem normalen Wasser beim Gießen bei.
(Andere Dünger habe ich bislang keine verwendet, da ich's ob dem geplanten Chili-Verzehr mit "Bio" versuchen will. Bio-Flüssigdünger konnte ich keinen finden in meiner Umgebung, und bei den festen Langzeit-Düngern war immer Tiermehl oder ähnliches enthalten, was mich irgendwie dazu bewogen hat, es nicht zu verwenden.)

Ich kann's ja mal mit einer wöchentlichen kräftigeren Mischung (1:10 wird ja bei der Brennessel-Jauche oft erwähnt) versuchen -- oder würdet ihr in der aktuellen Situation gleich einen Flüssig-Tomaten-NPK-Dünger empfehlen?

Danke vielmals und schöne Grüße,
Markus
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Stefan Hartwig



Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 515

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2009 6:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ja,... soweit so gut...


Die Brennnessel-Beinwell-Geschichte ist auf alle Fälle gut gegen Blattläuse..

allerdings ist die Nährstoffverteilung nicht ganz optimal..

Ich verstehe zwar Deine Bedenken, die Du gegenüber "Kunstdünger" hast, muss diese aber auch gleich widerlegen...

Der Pflanze ist es nämlich sch...egal, ob sie ihre Nährstoffe "mühsam" aus dem Kompost oder anderen organischen Verbindungen ziehen muss, oder ob sie ihn direkt aufnahmefähig bekommt.

Versuch es einfach mal mit einem Tomatendünger... und die gelbfleckigen Blätter bilden wieder neues Blattgrün...

herzlichst
Stefan
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herrCHILI



Anmeldungsdatum: 23.07.2008
Beiträge: 486

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2009 7:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Stefan Hartwig hat Folgendes geschrieben:
Ja,... soweit so gut...


Die Brennnessel-Beinwell-Geschichte ist auf alle Fälle gut gegen Blattläuse..

allerdings ist die Nährstoffverteilung nicht ganz optimal..

Ich verstehe zwar Deine Bedenken, die Du gegenüber "Kunstdünger" hast, muss diese aber auch gleich widerlegen...

Der Pflanze ist es nämlich sch...egal, ob sie ihre Nährstoffe "mühsam" aus dem Kompost oder anderen organischen Verbindungen ziehen muss, oder ob sie ihn direkt aufnahmefähig bekommt.

Versuch es einfach mal mit einem Tomatendünger... und die gelbfleckigen Blätter bilden wieder neues Blattgrün...

herzlichst
Stefan


Pflanzen bei nem Freund in der WG, sagen genau so aus. Standen in billiger Blumenerde, ausgelaugt bis zum erbrechen, nie umgetopft Smile
Dann hab ich die mal in gute Erde umgetopft und einen Langzeitdünger mit eingearbeitet, alles neu gebildete grün ist tief-saftig-grün... Die alten Blätter werden zwar nicht mehr grün wieder, aber die Pflanze entwickelt sich prächtig, Schoten und Blüten en masse!
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Stefan Hartwig



Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 515

BeitragVerfasst am: So Jul 12, 2009 7:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

genau Mister chili

es kann alles so einfach sein...

und Dein Kumpel denkt immer noch, das Du gezaubert hast... Wink

herzlichst
Stefan
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mamers



Anmeldungsdatum: 11.07.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: Mo Jul 13, 2009 12:44 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hatte eine Pflanze aus der Aufzucht vor ca. 1,5 Monaten verschenkt. Zu dem Zeitpunkt machten alle Chilis noch einen sehr gesunden Eindruck.
Wie ich soeben von unseren Freunden erfahren habe, geht es der verschenkten Pflanze offenbar auch heute noch wunderbar - gedüngt wurde diese aber nur einmal "per Zufall" (vermutlich irgendein Blumen-Dünger).

Interessant ist meiner Meinung nach v.a., dass diese Chili aber in der selben Erden-Mischung steht wie mein oben beschriebener "Problemfall".
(Alle anderen meiner Pflanzen habe ich einmal öfter umgesetzt. Deren Erde ist also ein paar Wochen weniger ausgelaugt, sie zeigen aber tlw. auch im Ansatz das gleiche Verhalten.)

Ich werd's wohl nochmal mit Brennessel/Beinwell versuchen, bis ich einen Bio-Tomaten-Flüssigdünger aufgetrieben habe. (Soweit ich weiß ist bei akuten Mangelerscheinungen ja "flüssig" besser, weil's um einiges schneller aufgenommen werden kann...)

Danke euch allen und LG,
Markus
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